DieWahrheit.eu Gonzojournalismus im Netz
2.02.2006
  Remineszens an ein Käse-Fondue
Völkerverständigung im Kleinen – Oder was einen daran hindern sollte, die arroganten Arschgesichter unseres felsigen Nachbarstaates einfach alle aufzuschlitzen...
Neulich war ich mal wieder einkaufen. Bei Aldi. In Konstanz. Ein Kenner wird jetzt die Arme über dem Kopf zusammenwerfen. Doch auch wenn Sie keiner sind, sollten Sie den Atem anhalten. Nicht, dass es bei Aldi stinkt – das nun wirklich nicht. Also, es sei denn, ich bin gerade da, aber dafür kann Aldi ja nichts. Schwamm drüber.
Jedenfalls stehe ich gerade mit meinen beiden Sixpacks in der Schlange und beobachte die vierzig Asylantenlängen vor mir sitzende Kassiererin bei der Arbeit. Gleich einem unermüdlichen Industrieroboter schießt sie in atemberaubendem Tempo Lebensmittel durch den Lesebereich eines barcodefähigen Dreirichtungslasers.
Ich versuche zu erkennen, ob sie zur dritten Generation neuartiger Androbots gehört, also WIRKLICH ein Industrieroboter ist, dem ein Medion-Designer mit viel Liebe zum Detail zahlreiche Runzeln, eine täuschend echte Hakennase und Warzen mit dem Prädikat „Echthaar“ verliehen hat. Falls nicht, wäre sie eine „echte“, eine von den wirklichen, echten Aldi-Kassiererinnen, die irgendwo in einem ausgedienten Camp bei Dachau gedrillt werden bis zur totalen Verblödung.
Dafür werden sie dann aber von den sekundenschlafgefährdeten Kolleginnen bei Lidl und Norma nur anerkennend „die Aldi-SEALS“ genannt. Ich zische eins der Biere, und dann höre ich es. Das Geräusch. Wäre ich anderswo, würde ich vermuten, dass eine Eule versucht, ein versehentlich verschlungenes Stück Schleifpapier auszuwürgen, oder dass ein hartgefrorenes Wiesel mit einer Bügelsäge zerteilt wird – doch ich bin in Konstanz bei Aldi und weiß es besser: Schweizer.
Schweizer besitzen, wie wir alle wissen, unglaublich viel Geld. Und nur, weil sie so geizig sind, dass sie trotzdem nach Deutschland fahren um bei Aldi einzukaufen, heißt das nicht, dass sie sich deswegen mit den germanischen Untermenschen in eine Reihe stellen müssen. Der Platz eines Schweizers ist vorne, das wissen sie alle, und stellen sich deshalb in der Schlange vorne an.
Das Geräusch nähert sich, und schon taucht eine vierköpfige Schweizer Familie auf, und wie erwartet fahren sie mit ihrem Wagen bis ans Kassenband, in der Erwartung, dass ihnen jetzt Platz gemacht wird. Dabei machen sie permanent diese fiesen Räuspergeräusche, die sie selbst für Sprache zu halten scheinen.
Ohne Aische eines Blickes zu würdigen, fängt Papa Eidgenosse an, ihren Einkaufswagen mit seinem zur Seite zu schieben. Sie wehrt sich nicht, weil ihr Wissen über unser Land künstlich kurz gehalten wird und sie den Schweizer deshalb wegen seiner selbstverständlichen Art für einen Gestapo-Offizier hält. Mein Blutdruck schwillt, Galle drückt bitter von unten gegen meinen biergestärkten Kehlkopf. Mein Kamm schwillt, ich schnaube vor Wut.
Ich kremple die Ärmel hoch, um ihm zunächst verbal und später ungeachtet des Gesprächsverlaufs auch mit der Faust in die Fresse zu hauen. Ich leere mein Bier, gehe mit gerade noch beherrschbarer Schlagseite auf ihn zu. Er ahnt was ich vorhabe, und seine Gesichtszüge gefrieren in kaltem Entsetzen. Ich baue mich vor ihm auf, durchbohre ihn mit meinem Blick und hole tief Luft, als mir etwas bewusst wird.
Schweizer haben viel für uns getan. Sie kaufen die RS-Modelle von Audi, die sich bei uns kein Schwein leisten kann, und stützen so die deutsche Wirtschaft. Sie helfen Steuerflüchtlingen aus allen Bundesländern mit ihren Nummernkonten und bewahren unser Gold seit sechzig Jahren sicher auf.
Sie bauen seit jeher präzise Uhren, na gut, es gibt auch Swatch, aber mit den übrigen Uhren haben sie die Basis geschaffen für die weltberühmte deutsche Pünktlichkeit, und das allerwichtigste: sie haben einen Bürgerkrieg in Deutschland verhindert. Den Bürgerkrieg 2006, der durch eine Teilnahme der Türkei an der Fußball-WM ausgelöst worden wäre – und zwar ungeachtet des Ergebnisses für die Türken.
Mehrere tapfere Schweizer haben ihre Hoden gegeben, um das zu verhindern. Die Schweizer Mannschaft hat gekämpft wie die Löwen, ein neutraler und doch menschlicher Beitrag zum Frieden. Sie haben unter Einsatz ihrer Gonaden die deutschen Diskotheken sicherer gemacht, haben Drive-by-Shootings aus tiefergelegten 3er-BMWs mit Fickfolie verhindert, haben verhindert, dass der Sperma-Anteil in Dönersoße überhand nimmt und die Ghettos in deutschen Großstädten ein wenig sicherer gemacht.
Der Schweizer starrt mich an, ich kann nicht unterscheiden, ob er schlecht Luft bekommt vor Angst, oder ob er mit mir zu sprechen versucht. Jedenfalls hole ich aus, schließe ihn ruppig in meine Arme und jauchze: „Danke! Danke!“ (foz)
 
Comments:
Rassistisch. Schwacher Text. Gut, dass Du in Konstanz verrottest, Alter...
 
Rassistischer, sprachlich schwacher Scheißdreck eines konservativen süddeutschen Bauernlümmels. Mein Gott. Trink Du mal lieber weiter Dein Bier an der Konstanzer Aldi-Kasse anstatt das Internet mit Deinen traurigen verbalen Gehversuchen vollzumüllen.
P.S.: Geschenkidee für Deinen nächsten Geburtstag: Ein Duden - Rechtschreibung UND Zeichensetzung lassen bei Dir absolut zu wünschen übrig. Sonderschule. Hast Dich dafür aber ganz toll über "Aische" ausgeschissen...bekackter Idiot! Bevor Du Dich über andere echauffierst, solltest Du lieber die eigene Muttersprache lernen. Sechs, setzen!!
 
Lass es lieber...
 
Zur Information an unsere Leser:

Erstens : "Schweizer" ist keine Rasse, ebensowenig wie Schwitzerdütsch eine eigene Sprache ist. Wer so etwas behauptet, ist selber Rassist.

Zweitens richtet sich der Text nicht gegen "Aische", sondern gegen die Umstände, denen "Aische" hierzulande ausgesetzt ist. Jeder aufmerksame Leser hat das bemerkt.

Drittens bin ich nicht konservativ.

Viertens gibt es in satirischen Artikeln ein Phänomen, das Adoleszente in der Regel von sich aus lernen, und das "Ironie" genannt wird.

Fünftens nehme ich die Kritik dankend an. Ich werde in Zukunft versuchen, simplere, einfacher zu verstehende Texte zu schreiben.

Liebe Grüße von der literarischen Front

FOZ
 
Burundasz du bist echt ein Loser, so einer der noch nicht mal einen eigenen Blog hat, aber durch die Blogosphäre reicht und Leute kritisiert und das mit noch nicht mal einem konstruktiven kritikpunkt sondern unsinnigen Beleidigungen. Man sollte Anti-Troll Systeme einführen die Blitze in die Computer solcher Deppen leitet.
 
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